Barfen Katze


Die Katze ist, im Gegensatz zum Hund, ein reiner Fleischfresser. Sie reagiert viel empfindlicher auf Futtermittelumstellungen und ist auch deutlich schwieriger an ungewohnte Futtermittel heranzuführen als beim Hund der Fall. Ausserdem frisst die Katze nur frisches Futter, besonders im Sommer ist dies schwierig umzusetzen.


Auch bei der Katze füttert man in etwa 28g Futter pro Kilogramm Körpergewicht entweder als reine Fleischfütterung oder ca. 20% Ballaststoffe. Diese Ballaststoffe versuchen die unverdaulichen Bestandteile der Nahrung nachzuahmen. Als da wären Fell, Schuppen, Krallen, Federn, Schnäbel etc. Diese Bestandteile enthalten viel Methionin was für die Katze bei Blasenproblemen interessant sein kann, denn Methionin säuert den Harn an. Ein saurer pH des Harns ist für die Katze normal und erstrebenswert falls zu basisch. Hat die Katze jedoch keine Blasenprobleme kann man diese 20% mit Möhrchen oder sonstigem Gemüse auffüllen. Wer das Fleisch in Brocken füttert (das ist besser für die Zähne)wird jedoch schnell feststellen, daß die meisten Katzen auf die Gemüsebeilage gerne verzichten und schlicht 100% Fleisch füttern. Alternativ kann man auch Kohlehydrate sprich Nudeln, Reis, Kartoffeln etc. für diese 20% nehmen. Für die Kohlehydratgegner gebe ich hier zu bedenken, daß die Katze nicht anfängt zu spucken wenn sie eine Maus verdrückt die gerade einen Weizenspeicher geplündert hat. Kohlehydrate sind als Ballast schon immer im Katzenfutter enthalten. Was jedoch ungünstig ist, ist der Katze als Leckerchen Zucker zu füttern denn die Katze hat überhaupt keine Geschmacksnerven für Zucker und Zucker kann tatsächlich schädlich sein.



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